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29.06.2015

Urlaubssaison 2015

Sicherer als der Tresor zu Hause: Wertgegenstände während der Urlaubsreise im Leihhaus deponieren

Das Hinterlegen von Wertgegenständen in Leihäusern ist für das sichere Deponieren von Wertgegenständen vor der Urlaubsreise oft die preisgünstigere Alternative zu Banksafes oder Schließfächern. Und einen Zuschuss zum Urlaubsgeld gibt es für die Pfandkredit-Kunden in Form eines Barkredits gleich ohne Extrakosten dazu.

Düsseldorf/Stuttgart - Alle zwei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Die wachsende Angst der Bundesbürger vor Wohnungseinbrüchen und Diebstählen beschert vielen privaten Leihhäusern zwischen Hamburg und Rosenheim deshalb auch in diesem Jahr vor allem während der Hauptreisezeit im Sommer zusätzliche Kunden. "Immer öfter bringen wohlhabende Bundesbürger vor dem Start in den Urlaub oder vor einer längeren Reise ihren wertvollen Schmuck, das Familiensilber oder hochwertige elektronische Geräte zur sicheren Aufbewahrung in die Pfandleihe. Das ist zumeist billiger als das Anmieten eines Bankschließfachs", sagt Joachim Struck, Vorsitzender des Zentralverbands des deutschen Pfandkreditgewerbes (ZDP). Der ZDP ist der Dachverband für nahezu alle 150 privaten deutschen Leihhäuser.

Eine gute Idee, vor der Urlaubsreise Wertgegenstände im Leihhaus zu deponieren: Das ist günstiger als das langfristige Anmieten eines Banksafes und dazu gibt es einen praktisch kostenfreien Kredits als "Urlaubsextra". Leihhäuser mit dem Markenzeichen des Zentralverbands des deutschen Pfandkreditgewerbes garantieren für eine Geschäftsabwicklung nach den gesetzlichen Vorgaben der seit 1961 existierenden Pfandleihverordnung. Foto: ZdP

Was die Einlagerung im Leihhaus zudem attraktiv macht: In Pfandkreditbetrieben hinterlegte Werte sind in der Regel auch erheblich besser versichert als in einem Schließfach. Und der zusätzliche Vorteil: Der Beleihungswert der hinterlegten "Schätze" wird in voller Höhe als Barkredit ausbezahlt. "Damit bessern sich viele Kunden dann die Urlaubskasse auf" sagt Joachim Struck.

Die Alternativen sind meist teurer: Bankschließfächer müssen in der Regel für mindestens drei Monate gemietet werden. Manche Banken vermieten nur für ein ganzes Jahr zu Gebühren ab rund 30 Euro und bis zu  500 Euro.  Wird hingegen eine Luxusuhr mit einem Beleihungswert von 1200 Euro statt im Bankschließfach sicher im Leihhaus deponiert, kostet dies inklusive sämtlicher Gebühren und Zinsen pro Monat nur knapp  50 Euro. Einen 1200 Euro-Kredit mit vierwöchiger Laufzeit, praktisch als Extra-Urlaubsgeld, gibt es dazu ohne Zusatzkosten inklusive.   

Hoher Lageraufwand macht den Pfandkredit teurer

Auch außerhalb der Urlaubssaison sind Pfandkredite als typische Kurzkredite mit Laufzeiten von ein bis drei Monaten ideal. Ihr Vorteil: Die Bargeldauszahlung erfolgt ohne Anträge oder Sicherheitsnachweise innerhalb von Minuten  nach dem Prinzip Pfand gegen Geld. Der Kunde haftet überdies ausschließlich mit seinem hinterlegten Pfand, nicht aber mit seinem sonstigen Vermögen. Die reinen Zinsen für einen Kredit aus dem Leihhaus betragen pro Monat ein Prozent. "Weil wir die hinterlegten Wertgegenstände selber schätzen, fachmännisch aufbewahren und hoch versichern müssen, muss ein Pfandkredit zwangsläufig teurer sein als ein üblicherweise nur per Papier und Computer abgewickelter Bankkredit", sagt Joachim Struck. Die Höhe der neben den Zinsen anfallenden Unkostenpauschale richtet sich nach dem Beleihungswert des Pfands. Sie ist gesetzlich verbindlich festgelegt und seit den 60er Jahren nahezu unverändert. Der Beleihungswert wird vom Pfandkreditbetrieb aus dem Marktwert des hinterlegten Gegenstands, abzüglich einer ca. 20 %-igen Sicherheitsmarge, errechnet.

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